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Tipp des Monats

Denken Sie beim Wort «Nachhaltigkeit» auch immer öfter, dass der Begriff abgelutscht ist, und ohnehin jeder und jede etwas anderes darunter verstehen kann? Wir auch. Warum es sich dennoch lohnt, sich dem Begriff wieder anzunähern.

Nicht nur wir Anlegerinnen und Konsumenten, Investoren und Kundinnen, auch die Unternehmen scheinen alle etwas anderes unter dem Begriff «Nachhaltigkeit» zu verstehen. Nicht verwunderlich, dass laut einer Bestandesaufnahme von Forma Futura Invest AG die Nachhaltigkeitsberichte der Konzerne unterschiedlich umfassend sind (der dünnste ist 7 Seiten, der dickste 620 Seiten lang). Wie die Herausforderungen in Bezug auf Menschenrechte, Umweltstandards, Klimapolitik, Chancengerechtigkeit und Vergütungspolitik von Unternehmen angegangen werden, lässt sich unmöglich miteinander vergleichen, weil es noch keine Standards gibt. Die Nicht-finanzielle Berichterstattung, also der Bericht, der neben dem traditionellen Geschäftsbericht mit Umsatz- und Erfolgszahlen künftig von den Unternehmen verfasst werden muss, ist noch nicht geregelt. Und auch der Vergleich mit bestehenden internationalen Standards lässt sich nicht so einfach auf die Schweizer Verhältnisse anwenden. Doch der Umgang mit Nachhaltigkeit wird die Unternehmen bezüglich Zukunftschancen und Image je länger je mehr umtreiben. Umso wichtiger ist es, sich mit diesem Begriff etwas vertiefter zu beschäftigen. Wer heute beim Kürzel ESG nur Bahnhof versteht, für den ist es höchste Eisenbahn, das Thema näher kennen zu lernen. Beispielsweise mit Hilfe der Podcast-Serie, die SwissVR (Netzwerk zur Wahrnehmung der Interessen von Verwaltungsräten) zusammen mit dem Beratungsunternehmen KPMG realisiert hat.

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