Stabile 
Basis fürs Kerngeschäft

Beschluss, eine Gebühr für die Delegation von Aktienstimmrechten einzuführen.


Die Mitgliederversammlung 2023 fand am 28. September in Bern statt.

Die Teilnehmenden blickten einerseits zurück auf die vergangene Saison: Erstmals nach der Pandemie fand wieder eine Mehrheit der Generalversammlungen mit Publikum statt. Die Übernahme von Credit Suisse durch UBS stand im Zentrum der Aufmerksamkeit. Das Ende der Credit Suisse führte unter anderem dazu, dass die Actares-Arbeitsgruppen für Banken und Versicherungen zu einer Arbeitsgruppe Finanzbranche fusionierten.

Andererseits stand ein wichtiges Traktandum für die Zukunft zur Debatte: Der Vorstand beantragte, dass ab 2024 eine Gebühr für die Delegation von Aktienstimmrechten erhoben werde. Notwendig macht dies die finanzielle Lage von Actares: Es fehlt Planungssicherheit, weil etwa drei Viertel des Budgets über schwankende Spendenerträge gedeckt werden müssen. Um das Kerngeschäft von Actares – Analyse und Stimmrechtsservice – zu sichern, soll die Delegation aufwandgerecht und unabhängig vom Mitgliederbeitrag entschädigt werden. Die Mitgliederversammlung genehmigte den Antrag des Vorstands einstimmig. Sie ermächtigte den Vorstand ausserdem, eine Gebührenordnung zu erlassen. Über diese wird mit dem nächsten Versand Anfang Februar informiert.

Das Protokoll der Versammlung kann hier eingesehen werden.