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Klimaschutz durch Unternehmen: Actares verschärft die Abstimmungskriterien

Damit die Schweizer Wirtschaft den nötigen Schub für die Erfüllung der Pariser Klimaziele erhält, verlangt Actares von Unternehmen eine proaktive und transparente Umsetzung von Klimaschutzmassnahmen. Die Abstimmungskriterien von Actares wurden entsprechend angepasst.

Actares verlangt ab sofort, dass börsenkotierte Schweizer Unternehmen nicht nur über ihre Klimaschutzaktivitäten berichten, sondern sich das Ziel setzen, bis 2050 klimaneutral zu sein – und dies entlang der gesamten Lieferkette, an der sie beteiligt sind. Nur so kann die Schweizer Wirtschaft ihren Beitrag leisten zum Ziel einer maximalen globalen Erwärmung von 1,5 Grad Celsius.

Damit das Aktionariat und die Öffentlichkeit die Unternehmen an ihren Worten messen und die Bemühungen verschiedener Unternehmen vergleichen können, müssen diese ihre Klimaziele und Klimaschutzmassnahmen transparent kommunizieren.

Actares hat deshalb die Abstimmungskriterien für Generalversammlungen verschärft und um zusätzliche Bestimmungen ergänzt:

Genügen Unternehmen diesen Kriterien nicht, wird Actares den Jahresbericht ablehnen und die Decharge verweigern.

Actares ist eine Organisation von Aktionärinnen und Aktionären, die sich seit 22 Jahren dafür einsetzt, dass Schweizer Unternehmen neben den wirtschaftlichen Aspekten auch Menschenrechte, Umweltstandards, die Pariser Klimaziele sowie eine verantwortungsvolle Führungskultur hochhalten. Actares steht im direkten Dialog mit den Unternehmen, gibt Abstimmungsempfehlungen, vertritt die Stimmrechte von individuellen Aktionärinnen und Aktionären an Generalversammlungen und betreibt Öffentlichkeitsarbeit.

Actares Abstimmungskriterien 2022