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Votum 1 von Actares an der Credit Suisse-GV 2017

Im Jahr 2013 schloss Credit Suisse London in Kooperation mit der russischen Bank VTB London Kreditgeschäfte mit hohen Regierungsvertretern Mosambiks, des neuntärmsten Landes, ab. In dem Deal ging es um geheime Zahlungen von über 2 Milliarden USD für „Verteidigungszwecke“. Credit Suisse finanzierte einen der Kredite über Bonds und behauptete gegenüber den Käufern, sie dienten der Investition in eine Thunfischfangflotte, die über-durchschnittliche Renditen abwerfen werde. Diese Flotte sollte aber nur den militärischen Kreditzweck camouflieren. Weil die Bondkäufer leer ausgingen, folgte im März 2016 eine Umschuldung.

Vieles spricht dafür, dass Credit Suisse London bei diesem Kreditgeschäft nicht die notwendigen Sorgfaltspflichten wahrgenommen hat. Das wird ja jetzt von mehreren Aufsichtsbehörden in Mosambik, England und den USA untersucht. Vielleicht auch von der Finma?

Erlauben Sie mir ein paar Fragen zu den nicht-juristischen Folgeschäden dieses Geschäfts:

(Votum: Thomas Kesselring, Mitglied von Actares)