Dossier Ökologie / Klima

Exorbitanter Lachgas-Ausstoss in Visp: Actares kritisiert zögerliche Massnahmen durch Lonza

Actares – Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften – ist hoch besorgt über die seit Jahren austretende Lachgaskonzentration in der Lonza-Produktionsstätte und vermisst entschlossene Massnahmen. In einem Brief an den Pharmazulieferer bat Actares um Stellungnahme. Leider überzeugt die Antwort von Lonza-Präsident Baehny nicht.

LafargeHolcim muss den CO2-Fussabdruck glaubhaft reduzieren

Im Dialog mit Actares – Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften – hat LafargeHolcim mehrfach beteuert, dass das Unternehmen auf Nachhaltigkeit getrimmt werde. Actares anerkennt den Willen zum Fortschritt, verlangt jedoch, dass angesichts der Klimakrise die absolute Umweltbelastung signifikant reduziert wird. Enttäuscht ist Actares von den Neunominierungen in den Verwaltungsrat.

Credit Suisse: Klimaziele lassen Ambitionen vermissen

Actares erwartet von Credit Suisse ambitioniertere und konkretere Schritte, die aufzeigen, dass sie die Klimakrise ernst nimmt. Dafür fordert Actares einen konkreten Zeitplan, bis wann welche Massnahmen vorgesehen sind, um einerseits bis spätestens im Jahr 2050 1.5°C-kompatibel zu sein, andererseits die Veröffentlichung der quantitativen TCFD-Berichterstattung (Task Force on Climate-related Financial Disclosures) voranzutreiben. Unerlässlich ist, dass die Gruppe transparent kommuniziert, welche Forderungen sie in ihren Dialogen mit Unternehmen im Rahmen der Klimarisikostrategie stellt.

UBS: Krise als Chance für weitere Anstrengungen in Klima- und Umweltpolitik wahrnehmen

Actares – Aktionariat für nachhaltiges Wirtschaften – ortet bei UBS weiterhin grosses Verbesserungspotential bezüglich Vereinbarkeit all ihrer Finanzierungsströme mit den Vorgaben des Pariser Abkommens. Gerade in der aktuellen Situation mit Covid-19 zeigt sich, dass Massnahmen öffentlich anerkannt werden, die vor einigen Monaten noch als nicht umsetzbar gegolten hätten. Actares fordert gemeinsam mit der britischen NGO ShareAction, dass auch in der Klima- und Umweltpolitik der Banken und insbesondere von UBS in neuen Dimensionen gedacht wird.

Palmöl: Nestlé muss sich stärker für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf den Plantagen engagieren

Actares – AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften – freut sich über die Bestrebungen von Nestlé in Bezug auf die Menschenrechte und vor allem im Bereich Umwelt. Zu begrüssen sind Nestlés Einsatz im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie entlang der gesamten Produktionskette, die finanzielle Unterstützung sowie die Zusammenarbeit mit dem IKRK. Allerdings muss der Konzern sein Engagement für faire Arbeitsbedingungen auf den Palmölplantagen verstärken, insbesondere hinsichtlich Kinderarbeit.

Swiss Re: Den eingeschlagenen Weg weiter forcieren

Actares, Aktionärinnen und Aktionäre für eine Wirtschaft mit Verantwortung, nimmt erfreut zur Kenntnis, dass Swiss Re 2019 weitere wesentliche Schritte hin zu einer verantwortungsvollen Klima- und Umweltpolitik getan hat. Diesen Weg soll Swiss Re nun weitergehen, mit entsprechenden Zielen hinterlegen und das Management konsequent daran messen.

Zurich: Stark in der Zielsetzung, verbesserungs­würdig in der Umsetzung

Actares, AktionärInnen für eine Wirtschaft mit Verantwortung, anerkennt die zahlreichen im Jahr 2019 publizierten Massnahmen und Initiativen von Zurich im Zusammenhang mit ihrer Klima- und Umweltpolitik. Gleichzeitig fordert Actares eine starke Verbesserung bei der konkreten Umsetzung. Auch erwartet die Organisation eine Verankerung dieser Massnahmen und Initiativen in der Geschäfts- und Vergütungspolitik.

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Brandstifter und Feuerwehr zugleich

LafargeHolcim hat kräftig zum Klimawandel beigetragen – und will uns nun vor dessen Folgen schützen.

Nestlé: Vom Saulus zum Paulus?

Nestlé gehört zu den grössten Verbrauchern von Plastikverpackungen. Jetzt möchte das Unternehmen Teil der Lösung werden. Doch es gibt Zweifel, ob die Strategie stimmt.

Die Finanzbranche im Gegenwind

Banken und Versicherungen können sich nicht mehr länger wegducken, wenn es um die Verantwortung für die Klimaerwärmung geht.

Votum von Actares an der LafargeHolcim-GV 2019

LafargeHolcim muss aufholen

Im Dialog mit Actares, Aktionariat für nachhaltiges Wirtschaften, hat LafargeHolcim mehrfach beteuert, dass das Unternehmen auf Nachhaltigkeit getrimmt werden solle. An der Generalversammlung von LafargeHolcim verlangt Actares, dass dieser Anspruch zügig umgesetzt wird.

Votum von Actares an der UBS-GV 2019

UBS und Nachhaltigkeit: Actares fordert mutigere Schritte

Actares, Aktionariat für nachhaltiges Wirtschaften, begrüsst, dass UBS sich ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt hat und dabei insbesondere die Standards für CO2-intensive Finanzierungen verschärft hat. Doch genügt dies bereits? Actares ist der Ansicht, dass es mutigere Schritte braucht und fordert an der Generalversammlung, dass UBS alle Finanzierungsströme mit den 1.5 Grad-Vorgaben des Pariser Übereinkommens in Einklang bringt.

Votum von Actares an der Credit Suisse-GV 2019

Green Bonds oder Kohle: Wofür steht Credit Suisse?

In der “Erklärung zum Klimawandel” anerkennt Credit Suisse, einen Teil zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen zu müssen. Doch was tut die Bank konkret? An der Generalversammlung fordert Actares, Aktionariat für nachhaltiges Wirtschaften, Taten statt Worte.

Votum von Actares an der Swiss Re-GV 2019

Votum von Actares an der Novartis-GV 2019

Freiwilligkeit alleine genügt nicht

Die grössten Unternehmen der Schweiz bekennen sich öffentlich zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt. Aber wie ernst meinen sie das? Eine Actares-Umfrage gibt Hinweise.

Klimaschutz im Finanzbereich

Gemäss Pariser Klimaabkommen sollen Banken und Versicherungen ihren Beitrag leisten, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Swiss Re und Zurich haben reagiert und sind teilweise aus der Kohleindustrie ausgestiegen. Credit Suisse und UBS sind hingegen trotz wiederholten Ermahnungen immer noch zu passiv.

Votum von Actares an der Nestlé-GV 2017

Actares Forum: Bienen und Pestizide

Das erste Actares Forum in der Westschweiz beschäftigte sich mit den Gefahren von Pestiziden für die Bienen. Jean-Daniel Charrière, Leiter des Zentrums für Bienenforschung an der Bundesforschungsanstalt Agroscope, André Fougeroux, Verantwortlicher für nachhaltige Landwirtschaft bei Syngenta France, und Christophe Praz, Research Leader am Labor für evolutionäre Entomologie der Universität Neuenburg und Spezialist für Wildbienen, diskutierten ihre Standpunkte.

Voten von Actares an der Syngenta-GV

Kein Klartext bei den Versicherungen

Bei Swiss Re und Zurich nahm Actares mit dem Klimaschutz und der Frauenförderung zwei altbekannte Themen unter die Lupe. Die Ergebnisse sind durchzogen. Actares fordert messbare und nachprüfbare Ziele.

Schönrednerei bei Syngenta

Syngenta lobt sich gerne für sein Sechspunkte-Konzept für verantwortungsvolles Wachstum namens Good Growth Plan. Quantitative Angaben zu den Zielen fehlen dabei systematisch. Die horrende Lohnerhöhung für die Geschäftsleitung erscheint angesichts des bevorstehenden Abbaus von 1800 Stellen wie ein schlechter Witz.

Aufschlussreicher Dialog mit Nestlé

Eine Delegation von Actares traf sich mit dem Multi aus Vevey, um eine ganze Reihe offener Fragen zu klären. Einige Antworten sind ermutigend, aber es bleibt noch Manches zu tun.

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Seitenblicke: Machiavelli und die Patente

von Roby Tschopp

Interview: Tobias Jung

Neue Sorgenkinder bei Syngenta

Transparenz scheint nicht zu den Stärken von Syngenta zu gehören. Alte Fragen zu Paraquat bleiben weiterhin ungeklärt. Auch bei neueren Themen wie dem Bienensterben oder der Belastung von Schweizer Gewässern mit Pestiziden wächst der Erklärungsbedarf.

Versicherungen, Investitionen und Klimaschutz

Eine Umfrage von ACTARES zeigt, dass Schweizer Versicherungen sich der Klimawirkung ihrer Investitionen bewusst sind. Sie nutzen aber kaum die existierenden Instrumente, um den CO2-Fussabdruck ihrer Portfolios zu ermitteln und zu beeinflussen.

Klimaziele notwendig für Anlagepolitik

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels erscheinen die von Swiss Re und Zurich eingeleiteten Massnahmen zur Senkung der Klimawirkung wie Tropfen auf den heissen Stein. ACTARES fordert insbesondere im Anlagegeschäft höher gesetzte Ziele.

Kein Wille zur Konfliktlösung bei Holcim?

Die jahrelangen Konflikte mit illegal beschäftigten Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern in Indien sind noch immer nicht gelöst. ACTARES fordert von Holcim eine raschere Gangart. Die Umstellung auf Braunkohle im Zementwerk Siggenthal sorgt für Skepsis.

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Netzwerk: Das Wort hat Brot für alle

Schweizer Banken spekulieren mit 3,6 Milliarden Franken auf Nahrungsmittel. Diese Finanzprodukte auf Weizen, Mais, Zucker und weitere Agrarrohstoffe verstärken die Preisschwankungen auf den Märkten und somit den Hunger in Ländern des Südens. Brot für alle fordert die Schweizer Banken auf, aus dem Spekulationsgeschäft mit Nahrungsmitteln auszusteigen.

"Recht ohne Grenzen": Der Schlussspurt hat begonnen

Eine Petition von rund 50 Organisationen - darunter ACTARES - fordert, dass Bundesrat und Parlament dafür sorgen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit Menschenrechte und Umwelt achten. Nun steht der Schlussspurt an: die Unterschriftensammlung läuft noch bis Ende Mai.

Handlungsbedarf bei den Stromunternehmen

Priorität für Klimapolitik bei Zurich FS

ACTARES verlangte an der GV von Zurich Financial Services auch dieses Jahr einen aktiveren Einsatz gegen den Klimawandel. Die Häufung extremer Wetterereignisse und die Atomkatastrophe in Japan machen diese Forderung noch dringlicher, zumal Versicherungen von den Schäden stark betroffen sind.

Keine Fortschritte bei Novartis

Sowohl bei der Sanierung der alten Chemiemülldeponien wie auch bei den Vergütungen bewegt sich Novartis wenig. Zu den Deponien kommen immer wieder neue Fakten ans Licht und bei den Vergütungen hat sich die Selbst­bedienungs­mentalität nicht geändert.

ACTARES verlangt Priorität für Klimapolitik bei Zurich FS

ACTARES, Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften, fordert von Zurich Financial Services schon seit vier Jahren eine aktivere Rolle in der Klimapolitik. Die Häufung extremer Wetterereignisse und die Atomkatastrophe in Japan machen diese Forderung noch dringlicher. ACTARES verlangt an der Generalversammlung vom 31. März 2011, dass Zurich endlich wirksame Massnahmen ergreift, wozu besonders die energetische Sanierung ihres grossen Immobilienbestandes gehört.

ACTARES-Schwerpunkte 2011: Klima und Vergütungen

Für ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, ist die Umwelt ein Schwerpunktanliegen an den diesjährigen Generalversammlungen der 20 Unternehmen des Swiss Market Index (SMI). Weitere prioritäre Stossrichtungen sind die Klärung der Verantwortung für das UBS-Debakel, die Vergütungen und die ausreichende Vertretung der Frauen in den Verwaltungsräten.

Halbherzige Klima-Initiative von Zurich FS

Finanzdienstleister reden gerne von ihrer vorbildlichen Klimapolitik. Gemeint ist aber meist nur der eigene Betrieb. Mit ihrem Einfluss als wichtige Arbeitgeber, Vermögensverwalter, Investoren und Lobbyisten könnten sie jedoch massgebende Akteure in der Klimapolitik sein.

Bei Syngenta keine Besserung in Sicht

Die von Syngenta produzierten Herbizide Atrazin und Paraquat sind wegen ihrer umwelt- und gesundheitsschädigenden Wirkung in zahlreichen Ländern verboten oder werden von grossen Anwendern gemieden. Anstatt die gefährlichen Produkte weltweit vom Markt zu nehmen, schlug Syngenta bisher alle Warnungen in den Wind.

Masslose Vergütungen − mässige Klimaleistung bei Credit Suisse

Credit Suisse leistete sich dieses Jahr Rekordvergütungen. Zu den – bereits hohen – Zahlungen für 2009 kam noch ein Mehrfaches davon an Boni aus früheren Jahren. In krassem Gegensatz dazu stehen die mageren Leistungen im Nachhaltigkeitsbereich.

ACTARES fordert von Credit Suisse Nachhaltigkeit in allen Bereichen

ACTARES, Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften kritisiert an der Generalversammlung 2010 die masslosen Vergütungen, die bei Credit Suisse entrichtet wurden. CS braucht ein Vergütungssystem, welches solche Auswüchse verhindert und eine Rückkehr zu vertretbaren Lohnzahlungen ermöglicht. ACTARES lehnt daher den Vergütungsbericht sowie die Wiederwahl von Aziz Syriani in den Verwaltungsrat ab. Betreffend Nachhaltigkeit verlangt ACTARES von CS eine ganzheitliche Sichtweise. Nicht nur bei den Vergütungen, sondern auch im Umweltbereich liegt noch vieles im Argen. Zum Beispiel müssen Investitionen in Treibhausgasschleudern wie die Ölsandgewinnung unbedingt vermieden werden.

ACTARES kritisiert Syngentas Blindheit für Produkt-Risiken

ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, wird an der Generalversammlung 2010 von Syngenta vom Fragen stellen zum Vertrieb der Herbizide Atrazin und Paraquat. Aufgrund der Belastung des Grundwassers ist Atrazin in der Schweiz und in der EU nicht mehr zugelassen. Diese offensichtlichen Risiken halten Syngenta nicht von einer Grossvermarktung des Produktes ausserhalb Europas ab. Auch beim veralteten und hochgiftigen Herbizid Paraquat nimmt Syngenta die Gefährdung der Anwender in Kauf und verkauft es in Schwellen- und Entwicklungsländern weiter als Wundermittel. Dessen korrekte Anwendung konnte Syngenta noch nie nachweisen. ACTARES fordert einen Stopp dieser unethischen Geschäftspraxis.

Klimaschutz bei Zurich

Gemäss dem Vorsorgeprinzip sollten gerade Versicherungsgesellschaften eine Führungsrolle beim Klimaschutz übernehmen. Gestützt auf vergleichende Untersuchungen hat ACTARES an der Generalversammlung von Zurich Financial Services auf den grossen Handlungsbedarf hingewiesen.

Verspielt Credit Suisse ihren Kredit?

ACTARES griff an der Generalversamlung der Credit Suisse (CS) zwei Geschäfte mit Risikopotential auf: den Börsengang der malaysischen Holzschlagfirma Samling, die für Urwaldzerstörung und Vertreibung indigener Völker verantwortlich gemacht wird, und die Zusammenarbeit mit China Poly Group, deren Zweig Poly Technics Waffengeschäfte tätigt.

Kritik an Patentklage bei Novartis

Die Patentklage in Indien, die alten Chemiedeponien sowie die übersetzte Entlöhnung des Topmanagements waren Schwerpunkte der Kritik an der Generalversammlung von Novartis in Basel. Novartis nimmt den Dialog auf, hält jedoch an ihrem Standpunkt fest.

Syngenta nervös wegen Paraquat

Unbeirrt vertreibt Syngenta das hochgiftige Herbizid Paraquat. Laut Syngenta bestehe bei korrekter Anwendung keine Gefährdung der Gesundheit. Es fänden jedes Jahr Schulungen für Millionen von AnwenderInnen statt. Syngenta kann aber weder sagen, wie viel Prozent der AnwenderInnen dadurch erreicht werden, noch ob das Gelernte richtig umgesetzt wird. Es gibt keine Erfolgskontrolle. Hingegen gibt es jedes Jahr viele Meldungen von Todesfällen und Verletzungen. An der Generalversammlung herrschte deshalb eine gespannte Stimmung.

Filmtipp: Eine unbequeme Wahrheit

Cailler mit weniger Plastik

Nach dem kommerziellen Flop mit der neuen Verpackung der Cailler-Schokolade zieht Nestlé die Konsequenzen und bläst zum Rückzug. Der Kunststoffanteil der Verpackung soll verringert werden.

Die Klimaerwärmung fordert uns heraus

Die Signale, dass die Klimaerwärmung auf bedrohliche Weise das Wettergeschehen und unsere Lebensgrundlagen beeinflusst, häufen sich. Unternehmen sollten stärker dazu beitragen, den Ausstoss von Treibhausgasen zu stabilisieren und zu vermindern. ACTARES hat wissenschaftliche Arbeiten angeregt, die Grundlagen für Vorstösse liefern werden.

Basler Chemie-Deponien: kaum Fortschritte

Auch 2005 hat ACTARES an den Generalversammlungen aller fünf grossen Basler Chemie- und Pharmafirmen das Wort ergriffen, um die äusserst schleppende Untersuchung und Sanierung der alten, ungesicherten Chemiedeponien im Raum Basel zu kritisieren. Seit unserer letzten Intervention ist nicht allzu viel geschehen.

Gefährdet Credit Suisse den Grauwal?

Wie gefährlich sind die Basler Sondermülldeponien?

ACTARES hat sich an fünf Aktionärsversammlungen für eine Sanierung der Sondermülldeponien in der Region Basel engagiert. Dies hat zu einer Aussprache mit den Verantwortlichen für Deponiesicherheit geführt. Nach den Informationen über die laufenden Abklärungen sind die Zweifel nicht ausgeräumt, ob die Risiken richtig eingeschätzt und die Sanierungen rechtzeitig und umfassend durchgeführt werden.

Besuch bei Serono

Der Einladung von Serono zum Besuch des «Serono Biotech Center» in Corsier bei Vevey folgte ein knappes Dutzend Mitglieder von ACTARES. Sie wurden vom Direktor und von Kadermitarbeitenden empfangen. Nach einer allgemeinen Information über Serono und den Betrieb in Corsier fand ein Besuch der Gebäude und Laboratorien statt.

Basler Chemie soll Giftmülldeponien sanieren

ACTARES brachte an den Generalversammlungen von fünf Basler Chemie- und Pharmafirmen das seit Jahren debattierte Problem der wilden Giftmülldeponien in der Region zur Sprache. AktionärInnen forderten die Verwaltungsräte von Novartis, Ciba Spezialitätenchmie, Clariant, Roche und Syngenta auf, die endlose Auseinandersetzung zu beenden und die ungesicherten Deponien, in denen die Basler Chemie während der vierziger und fünfziger Jahre ihre giftigen Abfälle sorglos entsorgt hatte, umgehend zu räumen.

Umweltpolitik von Serono

Moninspecta: Projekt für ein Finanz-Label

Vor kurzem wurde ACTARES vom Ökozentrum Langenbruck angefragt, ob wir Interesse hätten, bei der Entwicklung eines Finanz-Labels mitzuarbeiten. Es sollte ähnlich funktionieren wie das Label von Bio-Suisse. ACTARES begrüsst diese Initiative sehr, und wird die Möglichkeit einer Mitarbeit prüfen. Wir stellen dem Ökozentrum Langenbruck gerne Platz im Info zur Verfügung, um das Projekt vorzustellen. (Red.)

Nachhaltigkeit in den Investitionsstrategien von Schweizer Versicherungen

Vergleich der ersten Nachhaltigkeitsberichte von Schweizer Grossunternehmen

Credit Suisse Group reagiert auf die Abholzung von Regenwald in Indonesien

CS Group mitverantwortlich für die Abholzung von Regenwald in Indonesien

Givaudan: Eigener Umweltbericht im ersten Jahr der Selbständigkeit

Zellweger Luwa integriert Umwelt- und Sozialinformationen in Geschäftsbericht

Bericht über Umwelt und MitarbeiterInnen von Bobst

Erste Umweltinformationen bei Schindler

Helvetia Patria steht am Anfang

Syngenta und gentechnisch veränderte Organismen

Umweltberichte

Bilanz der GV-Saison 2000