Archiv: 2021

Kritische Stimmen dürfen nicht abgewürgt werden

Nur gerade vier SMI-Unternehmen haben in der zweiten Saison unter Corona-Einschränkungen ihre Aktionärinnen und Aktionäre per Live-Stream teilnehmen lassen. Actares zeigt sich enttäuscht über den mangelnden Willen an der Dialogbereitschaft der Konzerne.

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Kopf des Monats

In einem Interview mit Inside Paradeplatz geht Professor Dr. Marc Chesney, Direktor des Zürcher Uni-Instituts für Banking and Finance, mit den heutigen Grossbanken streng ins Gericht. Gedanken dazu von Actares-Gründungsmitglied Rudolf Meyer.

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Partners Group: GV 2021

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Lukrative Gehälter gibt’s für Missachtung von Klimaschutz

Actares befürwortet, dass der globale Zementkonzern LafargeHolcim den Aktionärinnen und Aktionären die Klimastrategie vorlegen will. Anstrengungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt sind eingeleitet. Es bestehen jedoch Zweifel, ob das Entgelt der Geschäftsleitung einen ernsthaften Anreiz zum Erhalt des Wohls von Mensch und Umwelt bietet.

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Swatch Group: GV 2021

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Lonza: GV 2021

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Höchste Ansprüche an die Unternehmensführung

Wie Unternehmensverantwortung geht, zeigt ein Firmeninhaber aus Winterthur, der frühzeitig auf umweltfreundliche Standards und die Förderung und Weiterbildung der Mitarbeitenden setzte sowie seine Nachfolgeregelung früh in Angriff nahm. Könnte auch in einem grossen SMI Unternehmen funktionieren.

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LafargeHolcim: GV 2021

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Jetzt das verlorene Vertrauen zurückgewinnen

Im Vorfeld der für den 30. April angesetzten Generalversammlung überstürzen sich die Ereignisse bei CS – und zwar derart, dass es für Actares zurzeit nahezu unmöglich ist, sich ein klares Bild über die Zukunft dieser – trotz aller Affären in der letzten Zeit – immer noch systemrelevanten Institution zu verschaffen.

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Credit Suisse: GV 2021

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Alcon: GV 2021

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Swiss Re: Was jetzt folgen muss, sind Taten

Mit den im März angekündigten Klimazielen und dem vollständigen Ausstieg aus thermischer Kohle in der Vertragsrückversicherung nimmt Swiss Re international eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung einer verantwortungsvollen Klima- und Umweltpolitik ein. Actares begrüsst diese Entwicklung, fordert Swiss Re jedoch auf, das gesamte Versicherungsgeschäft in Einklang mit dem 1,5° Grad-Ziel zu bringen. Das bedeutet ein sofortiges Ende der Deckung neuer klima-, umwelt- oder sozialsensitiver Öl- und Gas-Ausbauprojekte.

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Nestlé: eine ehrgeizige «Roadmap» – einige Fragezeichen zur Umsetzung

Ende 2020 hat Nestlé seinen «Weg zur ‹grünen Null›» veröffentlicht. Ziel ist es, bis 2050 die grüne Null zu erreichen, mit Zwischenschritten bei der Reduktion. Actares begrüsst das ambitionierte und methodische Vorgehen von Nestlé sowie seine Vorreiterrolle im Sektor und schweizweit. Für Actares ist ein solches Vorgehen unerlässlich für jedes Unternehmen, das ein nachhaltiges Wachstum und damit seinen Fortbestand sichern will.

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Swiss Life: GV 2021

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Sika: GV 2021

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Swiss Re: GV 2021

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Noch fehlt der klare Zeitplan des selbsternannten Nachhaltigeits-Leaders UBS für den Ausstieg aus der Kohleindustrie

Actares nimmt erfreut zur Kenntnis, dass UBS trotz der äusserst schwierigen allgemeinen Wirtschaftslage während COVID-19 den Gewinn deutlich steigern konnte. Actares ist jedoch auch an nachhaltigen Gewinnen interessiert und erwartet mehr Mitverantwortung der Grossbank an der Lösung gesellschaftlicher und klimatischer Herausforderungen. Weil wichtige Fragen ungeklärt sind, wird Actares an der Generalversammlung die Entlastung verweigern.

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Die «magische» Zahl fünf sollte auch vor den Vergütungen nicht Halt machen

Die letztes Jahr von Actares geforderte starke Verbesserung der konkreten Umsetzung der Initiativen in der Klima- und Umweltpolitik hat Zurich erreicht – es braucht zur Erfüllung der global vereinbarten Ziele aber noch mehr. Actares erhofft sich von der künftigen Frauenmehrheit im Verwaltungsrat nochmals eine Tempoverschärfung sowie einen ersten Schritt zu mehr Vernunft bei den Vergütungen, zum Beispiel mit einer Beschränkung auf CHF 5 Millionen.

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Nestlé: GV 2021

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Geberit: GV 2021

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UBS: GV 2021

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Zurich: GV 2021

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Swisscom: GV 2021

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Die verlorene Unschuld der Kunst

Kunst kann eine gute Investition sein, doch Geldwäscherei und Fälschungen sind mangels Regulierung an der Tagesordnung. Lesen Sie im Buch von Monika Roth, wie das illegale Treiben im Kunstmarkt vor sich geht.

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Givaudan: GV 2021

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ABB: GV 2021

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Roche muss transparenter und nachhaltiger werden

Der Verzicht von Roche, die Generalversammlung im Internet zu übertragen und die Fragen der Aktionärinnen und Aktionäre live zu beantworten, ist aus Sicht von Actares bedauerlich. Die Klimapolitik muss transparenter dargestellt und der Bericht über die nicht-finanziellen Belange künftig der GV vorgelegt werden. Einmal mehr kritisiert Actares die exorbitanten Vergütungen für den Verwaltungsrat und die oberste Führungsebene von Roche.

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SGS: GV 2021

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Roche: GV 2021

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Novartis überzeugt beim Klimaschutz, aber macht zu wenig gegen drohende Gesundheitskrisen

Erderwärmung und globale Gesundheitsherausforderungen haben einen immer grösseren Einfluss auf das Geschäft von Novartis. Deshalb erwartet Actares mehr Engagement sowie ab 2022 die Überprüfung der nicht-finanziellen Berichterstattung im Rahmen einer Konsultativabstimmung der Generalversammlung.

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Novartis: GV 2021

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Kopf des Monats

Im Dezember-Bulletin 2020 hat Res Witschi, Delegierter für nachhaltige Digitalisierung bei Swisscom, die Chancen für die Schweiz im Zusammenhang mit dem Green Deal der EU aufgezeigt. Seine Sicht der Dinge hat Reaktionen ausgelöst.

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Heilen müssen wir selbst

Nicht ein einziger kann die Welt heilen. Das müssen wir schon gemeinsam tun. Actares empfiehlt «Klima – eine neue Perspektive» des Wirtschaftstheoretikers Charles Eisenstein.

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Jahresbericht 2020: Kein Stein blieb auf dem anderen

Zum 20-Jahr-Jubiläum sollte auch bei Actares vieles anders werden. Dieses Ziel wurde erreicht – allerdings anders als geplant. Zusammen mit der abtretenden Präsidentin manövrierte eine neue Geschäftsführung Actares sicher durch die Corona-Krise. Auf die Generalversammlungen der Konzerne konnte Actares nur aus der Ferne Einfluss nehmen.

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Online-Umfrage zur Arbeit von Actares

Mitglieder, aber auch Gönnerinnen und Gönner von Actares sind mehrheitlich zufrieden mit der Arbeit und dem Kurs der Organisation, wünschen sich indessen mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Dies zeigte eine Online-Umfrage in diesem Sommer.

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Lesetipp: Der armen Leute reiches Land

Dass sich Karin Scheidegger für ihre Reportagen selbst in Gefahr begibt, um die Gesellschaft aufzurütteln, ist alles andere als selbstverständlich. Für Organisationen wie Actares ist solcher Mut äusserst wichtig, damit sie die Konzernspitzen im Gespräch mit Missständen konfrontieren und zu verantwortungsvollem Handeln bewegen können.

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Arbeitsgruppen – unverzichtbare Kompetenzzentren

Die Arbeitsgruppen (AG) bilden das fachliche Kompetenzzentrum von Actares. Die AG-Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Auf den folgenden Seiten werden die Schwerpunkte der AG-Arbeit im Jahr 2020 kurz zusammengefasst.

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Neue Aktionärsrechte im Überblick

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Neues Aktionärsrecht: Actares spielt eine wichtige Rolle

Im Juni hat das Parlament das neue Aktienrecht verabschiedet. Actares hat sich im Vorfeld mehrmals eingebracht und damit zu kleinen, aber wichtigen Fortschritten beigetragen. Dazu zählen etwa das Wahlgeheimnis bei den unabhängigen Stimmrechtsvertretern, die Frauenvertretung, die Offenlegung von Zuwendungen an politische Organisationen oder der Zugang zu den Protokollen.

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Green Deal EU – Ein Jahr nach der Ankündigung

Res Witschi, ehemaliger Leiter Corporate Responsibility bei Swisscom, heute im gleichen Konzern als Delegierter für nachhaltige Digitalisierung tätig, über die Chancen, die sich der Schweiz im Zusammenhang mit dem europäischen Green Deal eröffnen. Eine Replik zum Interview finden Sie in der Rubrik Tipps des Monats.

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Meinung: Recht, Moral und COVID

Ist die Ausschüttung von Dividenden gerechtfertigt, wenn ein Unternehmen staatliche Hilfe in Anspruch nimmt oder gar Kurzarbeit anmeldet? Edouard Dommen, Mitglied der Actares Reflexionsgruppe, erachtet ein solches Geschäftsgebahren moralisch als äusserst problematisch, auch wenn es rechtlich zulässig ist. (Die «Groupe de réflexion» befindet sich derzeit mitten in der Diskussion um eine für Actares gültige Haltung zu diesem Thema.)

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Ediorial: Konzernverantwortung bleibt unsere Kernaufgabe

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Klimarisiken der Finanzbranche: Offenlegungspflicht muss verschärft werden

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) schlägt vor, klimabezogene Finanzrisiken in die Offenlegung von Banken und Versicherungen mit einzubeziehen. Actares begrüsst dies, fordert aber eine Anwendung auf mehr Unternehmen und verschärfte Anforderungen bezüglich Risikoerfassung und quantitativer Informationen.

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