Archiv: Juni 2010

ACTARES und Deminor planen eine Klage im Fall UBS

ACTARES und Deminor wollen gemeinsam Klage gegen die frühere UBS-Führung und nötigenfalls gegen das Unternehmen selbst einreichen. Für ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, ist dieser Schritt eine Premiere. Der Brüsseler Investorendienstleister Deminor dagegen ist auf die Vertretung von Aktionären in derartigen Fällen spezialisiert.

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ACTARES-Abstimmungen vom 1.6.2009 bis zum 30.5.2010

ACTARES hat dieses Jahr bei 20 Unternehmen Abstimmungspositionen veröffentlicht. Insgesamt 245 Traktanden wurden den Aktionärinnen und Aktionären zur Abstimmung vorgelegt. In 136 Fällen, d.h. 55.5%, unterstützte ACTARES den Antrag des Verwaltungsrates. Dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

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Seitenblick: Der Minister und die Vergütungsexzesse

von Roby Tschopp

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Mangelhafte Aktionärsdemokratie: Interview mit Michael Zurkinden

Dr. Michael Zurkinden ist Gast an der Mitgliederversammlung 2010 von ACTARES (siehe Seite 12). Zurkinden, 1978 geboren, ist Kundenberater bei Wegelin & Co. Privatbankiers. Er publizierte zusammen mit Prof. Reiner Eichenberger in der NZZ vom 10. März 2010 einen gewagten Artikel über die Mängel der «Aktionärsdemokratie».

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Aktion gegen die ehemalige UBS-Führung

Der Vorstand von ACTARES hat konkrete Schritte für die Beteiligung an einer kollektiven Aktion beschlossen, in deren Rahmen die frühere UBS-Führung zur Verantwortung gezogen werden soll. Erste Kontakte wurden bereits geknüpft, und die erforderlichen Abklärungen sind im Gange.

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Business ist Showbusiness − Besuch bei BASF

Wie der Besuch der diesjährigen BASF-Hauptversammlung zeigte, ist eine Aktionärsversammlung auch in Deutschland eine Mischung von Show, Machtverwaltung, ritualisierten Abläufen, Spektakel und Verpflegung für die AktionärInnen. Es gibt aber interessante Besonderheiten.

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Halbherzige Klima-Initiative von Zurich FS

Finanzdienstleister reden gerne von ihrer vorbildlichen Klimapolitik. Gemeint ist aber meist nur der eigene Betrieb. Mit ihrem Einfluss als wichtige Arbeitgeber, Vermögensverwalter, Investoren und Lobbyisten könnten sie jedoch massgebende Akteure in der Klimapolitik sein.

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Bei Syngenta keine Besserung in Sicht

Die von Syngenta produzierten Herbizide Atrazin und Paraquat sind wegen ihrer umwelt- und gesundheitsschädigenden Wirkung in zahlreichen Ländern verboten oder werden von grossen Anwendern gemieden. Anstatt die gefährlichen Produkte weltweit vom Markt zu nehmen, schlug Syngenta bisher alle Warnungen in den Wind.

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Starrsinn von Novartis gefährdet Leben

Novartis lobt sich gerne für die Gratisabgabe von Medikamenten in Entwicklungsländern. Gleichzeitig klagt das Unternehmen in Indien zum vierten Mal den Patentschutz für sein Krebsmedikament Glivec ein. Das gefährdet die medizinische Versorgung von zahlreichen Ländern.

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Roche missachtet die Menschenrechte

Der Pharmakonzern Roche betont regelmässig, dass sein höchstes Ziel die Rettung von Menschenleben sei. Auf den ersten Blick ein lobenswerter Grundsatz, der aber durch menschenrechtlich zweifelhafte Geschäfte mit dem Medikament Cellcept auf dem chinesischen Transplantationsmarkt relativiert wird.

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Masslose Vergütungen − mässige Klimaleistung bei Credit Suisse

Credit Suisse leistete sich dieses Jahr Rekordvergütungen. Zu den – bereits hohen – Zahlungen für 2009 kam noch ein Mehrfaches davon an Boni aus früheren Jahren. In krassem Gegensatz dazu stehen die mageren Leistungen im Nachhaltigkeitsbereich.

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Offene Fragen bei Nestlé

Dieses Jahr brachte ACTARES an der Nestlé-Generalversammlung die Beziehung zwischen dem Nachhaltigkeitsbericht und dem Thema gemeinsame Wertschöpfung sowie den Verhaltenskodex zur Sprache.

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Historischer Sieg

Am 14. April 2010 um Punkt 18 Uhr kam es an der UBS-Generalversammlung zu einem historischen Abstimmungs­ergebnis: Der UBS-Spitze wurde die Entlastung für das Jahr 2007 verweigert! Erstmals in der Schweiz setzte sich ein breit gestreutes Aktionariat gegen einen mächtigen Verwaltungsrat durch.

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Konzernspitzen müssen mit ACTARES rechnen

ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, hat im ersten Halbjahr 2010 an 19 Generalversammlungen abgestimmt. Mit der Verweigerung der Entlastung wurde bei UBS ein historisches Ergebnis erzielt. ACTARES brachte wichtige Themen zur Sprache, welche von Unternehmen im Sinne ihrer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Verantwortung berücksichtigt werden sollten. Unüberschaubar waren dabei Vergütungen, das Engagement für Umwelt und Klima und Frauenvertretungen in Verwaltungsräten.

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