Tipp des Monats

Die verlorene Unschuld der Kunst

Kunst kann eine gute Investition sein, doch Geldwäscherei und Fälschungen sind mangels Regulierung an der Tagesordnung. Lesen Sie im Buch von Monika Roth, wie das illegale Treiben im Kunstmarkt vor sich geht.

Monika Roth, Schweizer Juristin und Kämpferin für die Konzernverantwortungsinitiative, hat ein Buch herausgegeben, das sich mit den Schattenseiten des globalen Kunstmarktes auseinandersetzt. Die Kunst als Wertgegenstand hat ihre Unschuld verloren in dem Moment, als Anleger sie als Geldanlage entdeckten. Und der Kunstmarkt ist bis heute weitgehend unreguliert. Dies öffnet illegalem und illegitimem Geschäften Tür und Tor. Die Autorin widmet sich diesen Grauzonen des Kunstmarktes und zeigt anhand von konkreten Fällen von Geldwäscherei, Fälschungen oder Insiderhandel, und führt die Leserinnen und Leser in eine Welt, deren Erforschung zwar im Gange, die der Öffentlichkeit bisher aber nicht – wie andere Bereiche der Kriminalität – bewusst ist.

Monika Roth war in ihrem Berufsleben auch als Hochschullehrerin und Richterin tätig. Sie ist Expertin und Autorin in den Bereichen Compliance, Corporate, Governance und Finanzmarktrecht.

Kunst und Geld – Geld und Kunst, Schattenseiten und Grauzonen des Kunstmarkts, erschienen im Dezember 2020, Stämpfli Verlag, 340 Seiten, 74.-

Tipp des Monats