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    <title><![CDATA[ACTARES: Media releases (de)]]></title>
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    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>info@actares.ch</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2008</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-01T20:46:52+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title><![CDATA[Klimapolitik von UBS noch unvollständig]]></title>
      <link>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/ubs-climate-policy-still-uncompleted</link>
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      <description><![CDATA[ACTARES, Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften, anerkennt, dass UBS, im eigenen Betrieb und bei Investitionen in Liegenschaften eine überzeugende Klimapolitik verfolgt. Es fehlt jedoch noch eine Strategie, wie der Ausstieg aus den nicht erneuerbaren, klimaschädlichen Energien – zum Beispiel bei Finanzierungen von Kohleminen und Kohlekraftwerken – angegangen werden soll. Wegen der noch nicht vollständig bereinigten Affäre um den grossen Händlerverlust von 1,8 Milliarden in London lehnt ACTARES die Decharge ab.<p>An der Generalversammlung von UBS vom 3. Mai 2012 lobt ACTARES die Klimapolitik von UBS im betrieblichen Bereich und bei Investitionen in Liegenschaften. Eine grosse Lücke klafft jedoch bei der Finanzierung von klimaschädlichen Industrien. Dort entsteht ein Vielfaches der im Betrieb eingesparten Treibhausgase.</p>

<p>Gemäss der Banktrack-Studie &#8220;Bankrolling Climate Change&#8221; vom Dezember 2011 haben die Geschäfte von UBS mit Kohleminen und Kohlekraftwerken zwischen 2005 und 2010 um fast 50% zugenommen. In einer weltweiten Liste von 93 Banken, die sich in der Kohleindustrie engagieren, ist UBS unter den ersten 10 gelandet!</p>

<p>ACTARES verlangt deshalb von UBS, dass dieses Thema in Zukunft absolut prioritär behandelt und dass die gesamte Geschäftstätigkeit auf ihre Klimawirksamkeit überprüft wird. Zudem soll sofort mit dem schrittweisen Ausstieg aus den klimaschädlichsten Industrien begonnen werden.</p>

<p>Dass die Richtlinien von UBS zum Umgang mit sensiblen Geschäften noch immer nicht veröffentlicht werden ist für ACTARES unverständlich. Andere Banken sind in diesem Bereich transparenter. Positiv wertet ACTARES hingegen, dass UBS zusammen mit andern Banken eine Arbeitsgruppe gebildet hat zur Umsetzung der Guiding Principles for Business and Human Rights der UNO. Diese Prinzipien postulieren eine umfassende Verantwortung von Unternehmen für die Einhaltung der Menschenrechte im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit. Resultate sind allerdings erst Ende 2012 zu erwarten.</p>

<p>Die Vergütungen sind bei UBS auf oberster Führungsebene nach wie vor viel zu hoch und nicht gesellschaftsverträglich. ACTARES lehnt deshalb den Vergütungsbericht 2011 ab.</p>

<p>In der Bereinigung der Affäre um den grossen Händlerverlust von 1,8 Milliarden in London bleiben noch zu viele Zweifel. Es ist noch nicht definitiv klar, wie die internen Kontrollmechanismen solche Vorkommnisse künftig verhindern sollen. Deshalb lehnt ACTARES auch die Decharge für die leitenden Organe ab.</p>
]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Media releases, UBS, Corporate Governance, Ecology / Climate, Salaries,]]></dc:subject>
      <dc:date>2012-05-02T06:20:43+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[ACTARES verlangt von Credit Suisse eine ehrliche Klimapolitik]]></title>
      <link>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/actares-demands-a-plain-climate-policy-from-credit-suisse</link>
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      <description><![CDATA[ACTARES, Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften, fordert von Credit Suisse, dass ihre betrieblich vorbildliche Klimapolitik auf alle Finanzierungen und Investitionen ausgedehnt wird und dass sie eine Planung vorlegt, für den schritt-weisen Ausstieg aus den nicht erneuerbaren, klimaschädlichen Energien.<p>An der Generalversammlung von Credit Suisse Group vom 27. April 2012 lobt ACTARES die Klimapolitik von Credit Suisse im betrieblichen Bereich – weltweit sind die Standorte treib-hausgasneutral – und fordert, dass diese vorbildliche Politik auch auf den Bereich der Investitionen und Finanzierungen angewendet wird, wo bis jetzt praktisch nichts geschieht.</p>

<p>Ebenfalls positiv wertet ACTARES, dass Credit Suisse ihre Richtlinien für sensible Geschäftsbereiche weiterentwickelt und zum Beispiel auf Atomkraftwerke ausgedehnt hat und dass zusammen mit andern Banken eine Arbeitsgruppe gebildet wurde zur Umsetzung der Guiding Principles for Business and Human Rights der UNO. Diese Prinzipien postulieren eine umfassende Verantwortung von Unternehmen für die Einhaltung der Menschenrechte im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit. Resultate sind allerdings erst Ende 2012 zu erwarten.</p>

<p>Der Slogan &#8220;Credit Suisse Cares for Climate&#8221; steht für die Treibhausgasneutralität ihrer Betriebsstätten. Das ist zwar sicher vorbildlich, aber nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Die Engagements von Credit Suisse in Kohle, Gas, Erdöl usw. gehen dabei einfach vergessen.</p>

<p>Bei der Finanzierung von klimaschädlichen Industrien entsteht ein Vielfaches an Treibhaus-gasen. Davon ist in den schönen Broschüren nichts zu lesen. Gemäss der Studie &#8220;Bankrolling Climate Change&#8221; vom Dezember 2011 haben sich zum Beispiel die Geschäfte von Credit Suisse mit Kohleminen und Kohlekraftwerken zwischen 2005 und 2010 mehr als verdoppelt! In einer weltweiten Liste von 93 Banken, die sich in der Kohleindustrie engagieren, ist Credit Suisse unter den ersten 10 gelandet!</p>

<p>ACTARES verlangt deshalb von Credit Suisse, dass die gesamte Geschäftstätigkeit auf ihre Klimawirksamkeit überprüft und dass die Resultate im nächsten Bericht zur Unternehmerischen Verantortung veröffentlicht werden. Zudem soll sofort mit dem schrittweisen Ausstieg aus den klimaschädlichsten Industrien begonnen werden.</p>
]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Media releases, CS Group, Ecology / Climate,]]></dc:subject>
      <dc:date>2012-04-26T04:12:54+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Die Schliessung von Serono entrüstet ACTARES]]></title>
      <link>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/actares-idignation-about-seronos-shut-down</link>
      <guid>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/actares-idignation-about-seronos-shut-down#When:09:07:43Z</guid>
      <description><![CDATA[Die Versprechen anlässlich der Übernahme von Serono durch Merck werden heute bedenkenlos über Bord geworfen, Versprechen, die damals Minderheitsaktionärinnen und -aktionäre mit einem sozialen Gewissen überzeugt hatten, dem Verkauf zuzustimmen. Heute herrscht ein Gefühl des Verrats - und eine grosse Traurigkeit  angesichts der menschlichen Dimension der Schliessung.<p>Bei der Übernahmeofferte von Merck waren sozial verantwortliche Aktionärinnen und Aktionäre gespalten. Das Versprechen, dass der Genfer Sitz beibehalten werde, gab schliesslich den Ausschlag für ihre Zustimmung.</p>

<p>Heute löst Merck auf einen Schlag den Genfer Sitz auf und handelt damit nicht nur auffällig rücksichtslos und überstürzt, sondern auch mit einer beispiellosen Verachtung gegenüber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Von heute auf morgen vorzuschlagen, Personal in die Vereinigten Staaten oder nach China zu verschieben, heisst, die zu verhöhnen, denen die Firma ihren Profit verdankt.</p>

<p>Das Geschäft von Merck ist die Gesundheit. Fürchten ihre Verantwortlichen nicht einen irreparablen Image-Schaden, einen Vertrauensverlust seitens der Kundschaft, die erkennen muss, mit welchem Zynismus die Firma menschliche Schicksale auf dem Altar finanzieller Interesse opfert?</p>

<p>ACTARES wird es nicht versäumen, die Leitung von Merck formell an ihre Verantwortung zu erinnern.</p>
]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Media releases, …et cetera, Corporate Governance, Human rights / Working conditions,]]></dc:subject>
      <dc:date>2012-04-25T09:07:43+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[ACTARES lehnt Kohlekraftwerke bei Alpiq und Repower ab]]></title>
      <link>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/actares-refuses-return-to-coal-at-alpiq-and-repower</link>
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      <description><![CDATA[An der Börse kotierte Elektrizitätsproduzenten sind verpflichtet, all ihren Aktionärinnen und Aktionären Red und Antwort zu stehen. Deshalb wird ACTARES an den  Generalversammlungen von Alpiq am 26. April und von Repower am 9. Mai 2012 auftreten. Der Schwerpunkt liegt auf der Senkung des CO2-Ausstosses, weitere Themen sind verrechnungssteuerfreie Dividenden und die Frauenvertretung in Verwaltungsräten.<p>Unabhängig davon, ob Elektrizitätsproduzenten zur Mehrheit im Besitz von Kantonen und Gemeinden sind: Wenn sie an der Börse kotiert sind, müssen sie der Gesamtheit ihres Aktionariats über ihre Aktivitäten Auskunft geben. Aus diesem Grund hat ACTARES beschlossen, sich an den Generalversammlungen von Alpiq am 26. April und von Repower am 9. Mai zu Wort zu melden. Im Namen der Mitglieder, die Aktien dieser Gesellschaften besitzen, lehnt ACTARES es ab, den Rückzug aus der Nuklearenergie mit einer Rückkehr zur Kohle zu kompensieren, weil das unverantwortlicherweise eine erhöhte Produktion von Treibhausgasen zur Folge hätte.</p>

<p>Alpiq besitzt fast 25% an Repower, die beabsichtigt, ausserhalb der Schweiz neu in Kohlekraft zu investieren. Kraftwerke, die in der Schweiz nicht erlaubt sind, sollte man aber den Nachbarn nicht zumuten. Der dadurch neu verursachte CO2-Ausstoss würde etwa 2/5 des gesamten CO2-Ausstosses der Schweiz entsprechen. ACTARES fordert von Alpiq, ihren Einfluss geltend zu machen, damit Repower auf neue Kohlekraftwerke verzichtet.</p>

<p>Aus den gesetzlichen Reserven von Alpiq sollen 55 Mio. Franken verrechnungssteuerfrei an die Aktionäre ausgeschüttet werden. ACTARES findet dieses Vorhaben des Verwaltungsrates erstaunlich. Problematisch erscheint es nicht aus materiellen Gründen, sondern wegen seiner nationalen Dimension. Es ist unverständlich, wieso gerade ein Unternehmen im Besitz der öffentlichen Hand mit einem Kantonsvertreter, dem Solothurner Regierungsrat Christian Wanner, als Präsidenten von der verrechnungssteuerfreien Ausschüttung der Dividende Gebrauch machen will – wo dies doch den Kantonen und Gemeinden schadet, denen diese Steuer vorenthalten wird. Aus der Sicht von ACTARES würde es dem Unternehmen besser anstehen, die Kapitalreserven - oder zumindest einen Teil davon - in zukunftsfähige, nachhaltige Energieprojekte zu investieren.</p>

<p>Mit den vorgeschlagenen Kandidaten für die Neubesetzung von vier Verwaltungsratssitzen verpasst es Alpiq, die rein männliche Zusammensetzung ihres Verwaltungsrates zu korrigieren. In einer Zeit, wo Frauen selbst in konservative Branchen wie der Finanzwirtschaft Führungspositionen übernehmen, ist dies inakzeptabel.</p>
]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Media releases, Alpiq, Repower, Corporate Governance, Ecology / Climate, Gender equality,]]></dc:subject>
      <dc:date>2012-04-25T07:48:40+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[ACTARES sieht bei Syngenta eine tickende Zeitbombe]]></title>
      <link>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/actares-sees-ticking-time-bomb-at-syngentas</link>
      <guid>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/actares-sees-ticking-time-bomb-at-syngentas#When:04:45:52Z</guid>
      <description><![CDATA[ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, stellt an der Generalversammlung von Syngenta vom 24. April 2012 Fragen zur erstmaligen Verurteilung eines Herbizidherstellers durch ein Gericht und zum Bericht des Europäischen Zentrums für Verfassungs- und Menschenrechte, der postuliert, dass mit dem Vertrieb von Paraquat in gewissen Fällen die Menschenrechte verletzt würden.<p>Im vergangenen Februar wurde der Herbizidhersteller Monsanto von einem Gericht in Lyon verurteilt, weil dessen Unkrautvernichtungsmittel Lasso Gesundheitsschäden beim Getreidebauer Paul François verursachte und erstmals ein direkter Zusammenhang zwischen einer Erkrankung und dem Einsatz eines Herbizides nachgewiesen werden konnte. Was Monsanto widerfahren ist, könnte jedem Herbizidhersteller passieren - also auch Syngenta mit seinem hochgiftigen Paraquat, das unter dem Namen Gramoxone vertrieben wird. Es kann folglich nur eine Frage der Zeit sein, bis eine direkt betroffene Person, analog zum Gerichtsfall in Lyon, gegen Syngenta klagen wird.</p>

<p>Das Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte in Berlin veröffentlichte im Dezember 2011 einen Bericht, der postuliert, dass mit der Anwendung von Paraquat durch wenig gebildete Kleinbauern in Entwicklungsländern Menschenrechte verletzt würden. Für Verletzungen und Krankheiten durch unsachgemässen Gebrauch trage Syngenta eine Mitverantwortung und verletze seine Sorgfaltspflicht. ACTARES begrüsst, dass Syngenta verschiedene internationale Menschenrechtsinstitutionen beauftragt hat, diesen Bericht zu beurteilen.</p>

<p>Das Gespräch von ACTARES mit einer Vertretung der Geschäftsleitung hat gezeigt, dass die Datenlage über die Unfälle mit Paraquat  – auch aus der Sicht von Syngenta – klar ungenügend ist. So ist nicht einmal bekannt, wie viel Prozent der Anwender mit den Ausbildungsprogrammen erreicht werden.</p>

<p>Trotz grosser Anstrengungen, das Produkt sicherer zu machen – die ACTARES durchaus anerkennt – kann nicht verhindert werden, dass es jedes Jahr eine grosse Zahl von Vergiftungsfällen gibt, mit schlimmen Folgen für die Direktbetroffenen. Die von Syngenta erfassten Unfälle sind nur ein Teil der Wahrheit, denn die Dunkelziffer ist unbekannt. In Mittelamerika, zum Beispiel, soll die Dunkelziffer der Unfälle mit Pestiziden sage und schreibe 98% betragen!</p>

<p>Im vergangenen Februar wurde der Herbizidhersteller Monsanto von einem Gericht in Lyon verurteilt, weil dessen Unkrautvernichtungsmittel Lasso Gesundheitsschäden beim Getreidebauer Paul François verursachte und erstmals ein direkter Zusammenhang zwischen einer Erkrankung und dem Einsatz eines Herbizides nachgewiesen werden konnte. Was Monsanto widerfahren ist, könnte jedem Herbizidhersteller passieren - also auch Syngenta mit seinem hochgiftigen Paraquat, das unter dem Namen Gramoxone vertrieben wird. Es kann folglich nur eine Frage der Zeit sein, bis eine direkt betroffene Person, analog zum Gerichtsfall in Lyon, gegen Syngenta klagen wird.</p>

<p>Das Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte in Berlin veröffentlichte im Dezember 2011 einen Bericht, der postuliert, dass mit der Anwendung von Paraquat durch wenig gebildete Kleinbauern in Entwicklungsländern Menschenrechte verletzt würden. Für Verletzungen und Krankheiten durch unsachgemässen Gebrauch trage Syngenta eine Mitverantwortung und verletze seine Sorgfaltspflicht. ACTARES begrüsst, dass Syngenta verschiedene internationale Menschenrechtsinstitutionen beauftragt hat, diesen Bericht zu beurteilen.</p>

<p>Das Gespräch von ACTARES mit einer Vertretung der Geschäftsleitung hat gezeigt, dass die Datenlage über die Unfälle mit Paraquat  – auch aus der Sicht von Syngenta – klar ungenügend ist. So ist nicht einmal bekannt, wie viel Prozent der Anwender mit den Ausbildungsprogrammen erreicht werden.</p>

<p>Trotz grosser Anstrengungen, das Produkt sicherer zu machen – die ACTARES durchaus anerkennt – kann nicht verhindert werden, dass es jedes Jahr eine grosse Zahl von Vergiftungsfällen gibt, mit schlimmen Folgen für die Direktbetroffenen. Die von Syngenta erfassten Unfälle sind nur ein Teil der Wahrheit, denn die Dunkelziffer ist unbekannt. In Mittelamerika, zum Beispiel, soll die Dunkelziffer der Unfälle mit Pestiziden sage und schreibe 98% betragen!</p>

<p>ACTARES verlangt von Syngenta, die Datenlage zum Gebrauch von Paraquat und zu den Unfällen unverzüglich zu verbessern, eine &#8220;zero misuse&#8221;-Politik zu betreiben und fragt, ob Syngenta die tickende Zeitbombe von möglichen Klagen übersieht.</p>
]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Media releases, Syngenta, Ecology / Climate, Human rights / Working conditions,]]></dc:subject>
      <dc:date>2012-04-23T04:45:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Deutliche Fortschritte bei Nestlé, aber noch zu viele Konflikte]]></title>
      <link>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/nestle-improves-but-controversies-persist</link>
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      <description><![CDATA[Nestlé hat erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt, dessen Qualität nichts zu wünschen übrig lässt. ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, begrüsst diesen Fortschritt. Die zahlreichen Streitfälle, die den Ruf des Unternehmens beschädigen, sind damit aber keineswegs ad acta gelegt. Die jüngste Partnerschaft zwischen Nestlé und der Fair Labour Association nährt indessen Hoffnung auf nachhaltige Verbesserungen bei der Achtung der Menschenrechte.<p>ACTARES stellt bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Nestlé enorme Fortschritte fest und sieht damit eine der grundlegenden Forderungen erfüllt. In der Tat darf der Bericht als beispielhaft bezeichnet werden. Wenn das hohe Niveau der Berichterstattung langfristig beibehalten wird, können sich Anlegerinnen und Anleger ein umfassendes und wahrheitsgetreues Bild des Konzerns machen, das über rein finanzielle Indikatoren hinausgeht.</p>

<p>Mehr Transparenz geht aber einher mit steigenden Erwartungen an den weltweit tätigen Konzern aus Vevey. Die Generalversammlung am 19. April ist für ACTARES ein Anlass, die zu zahlreichen Konflikte des Nahrungmittelkonzerns zu missbilligen und ihren schädlichen Einfluss auf den Ruf des Unternehmens zu betonen.</p>

<p>Einige dieser Praktiken sind Beispielhaft, wie die jüngste Kartellbusse über 19 Millionen Euro in Frankreich, das Verfahren wegen Vermarktung nicht-konformer Kondensmilch in Kamerun (derzeit in der Berufung) und die Sammelklage wegen des Vertriebs von möglicherweise irreführend etikettierter Gerber-Kindernahrung in Kalifornien. Diese Vorfälle zeigen, dass Nestlé sich schwertut, überall geltende Gesetze und Bestimmungen einzuhalten. ACTARES hofft stark, dass solche Negativschlagzeilen möglichst bald der Vergangenheit angehören.</p>

<p>Die neue Zusammenarbeit zwischen Nestlé und der Fair Labour Association ist ein erfreulicher Schritt nach vorne bei der Bewältigung einiger wiederkehrender Probleme des Unternehmens. Seit über einem Jahr prangert ACTARES die Kinderarbeit in den Kakaoplantagen an und hofft, dass sich dank dieser Kooperation die Situation nachhaltig verbessert. Dazu braucht es selbstverständlich nicht nur grosse Anstrengungen des Konzerns selbst, sondern auch die Unterstützung von Organisationen wie UNICEF und IKRK. Die Herausforderungen sind enorm, und die Hoffnungen gross: ACTARES wird die Entwicklung aufmerksam weiterverfolgen.</p>
]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Media releases, Nestlé, Corporate Governance, Human rights / Working conditions,]]></dc:subject>
      <dc:date>2012-04-18T06:28:21+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Übernimmt Holcim gesellschaftliche Verantwortung in Guatemala?]]></title>
      <link>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/does-holcim-take-social-responsoibility-in-guatemala</link>
      <guid>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/does-holcim-take-social-responsoibility-in-guatemala#When:11:58:46Z</guid>
      <description><![CDATA[ACTARES, Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften, fordert von Holcim dass jahrelange Konflikte mit von Projekten betroffener Bevölkerung aktiv angegangen und einer baldigen Lösung zugeführt werden. In Guatemala geht es um ein Projekt, an dem Holcim beteiligt ist. Die lokale Bevölkerung wurde, entgegen der heute geltenden Best Practice nicht im Voraus konsultiert.<p>ACTARES, Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften, fordert von Holcim dass jahrelange Konflikte mit von Projekten betroffener Bevölkerung aktiv angegangen und einer baldigen Lösung zugeführt werden. In Guatemala geht es um ein Projekt, an dem Holcim beteiligt ist. Die lokale Bevölkerung wurde, entgegen der heute geltenden Best Practice nicht im Voraus konsultiert.</p>

<p>Holcim legt Wert auf hohe Standards wenn es um Umweltfragen oder um die Einhaltung der Menchenrechte geht. Verschiedene Vorkommnisse lassen daran zweifeln, ob die Realität den eigenen hohen Ansprüchen gerecht werden kann.</p>

<p>Zum Beispiel in Guatemala ist Holcim mit 20% am Projekt einer Zementfabrik und eines Steinbruches beteiligt. Die andern 80% hält Cementos Progreso, eine Firma im Besitz einer mächtigen guatemaltekischen Familie. Entgegen der heute international anerkannten Best Practice, wurde die ansässige Bevölkerung nicht vor dem Start des Projektes konsultiert. Sie steht diesem mehrheitlich ablehnend gegenüber, da ihr Einkommen hauptsächlich auf der Produktion von Blumen und Gemüse beruht.</p>

<p>Die sich friedlich wehrende Bevölkerung erntete Gewalt und Drohungen von staatlichen Instanzen und durch Angestellte von Cementos Progreso und führende Leute wurden unter fadenscheinigen Gründen inhaftiert. Wenn man weiss, dass  in Guatemala seit Jahrzehnten die indigene Bevölkerung vom Staat und von parastaatlichen Gruppen bedroht wird und zudem kein Verlass ist auf das Rechtssystem, dann ist eine erhöhte Verantwortung eines ausländischen Unternehmens für die Sicherheit der betroffenen Bevölkerung gegeben.</p>

<p>Eine Delegation aus Guatemala wurde an zwei Informationsveranstaltungen in der Schweiz von Vertretern von Cementos Progreso so bedroht und beschimpft, dass sie sich anschliessend nicht mehr getraute, ihre Dokumentation der Ereignisse und Forderungen selbst an Holcim zu übergeben.</p>

<p>ACTARES wollte von Holcim wissen, was zur Lösung des Konfliktes unternommen worden war. In der Antwort berief sich Holcim auf die &#8220;nur&#8221; 20%ige Beteiligung und erklärte, in der  Planungsphase habe sein Mitglied im Verwaltungsrat von Cementos Progreso versucht Einfluss zu nehmen und heute stehe die lokale Bevölkerung mehrheitlich hinter dem Projekt.</p>

<p>Einerseits sind die 20% keine geringe Beteiligung und anderseits ist das Engagement von Holcim zur Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen klar ungenügend. Die Planungsphase dauert schon manche Jahre, die Gewalt hält an und unter Polizeischutz haben sogar erste Arbeiten begonnen. Wie die Bevölkerung angesichts der jahrelangen Drohungen dem Projekt unterdessen in freier Willensäusserung zugestimmt haben soll ist schleierhaft.</p>

<p>ACTARES verlangt von Holcim, dass alles daran gesetzt wird, den Konflikt so schnell wie möglich zu beenden.</p>
]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Media releases, Holcim, Human rights / Working conditions,]]></dc:subject>
      <dc:date>2012-04-16T11:58:46+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Investitionen von Swiss Re sollen klimatauglich werden]]></title>
      <link>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/swiss-re-assets-are-to-become-climate-friendly</link>
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      <description><![CDATA[ACTARES, Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften, wird an der Generalversammlung der Swiss Re vom 13. April verlangen, dass die sonst gute Klimastrategie auch auf die von Swiss Re angelegten Gelder ausgedehnt wird. Zudem bestehen Zweifel, ob die kurzfristig angestrebten hohen Renditen mit den langfristigen Nachhaltigkeitszielen der Swiss Re vereinbar sind.<p>Swiss Re legt Wert auf Nachhaltigkeit. Beim Vergleich der Klimapolitik von Unternehmen der Finanz-branche schneidet das Unternehmen gut ab. Es engagiert sich bei allen einschlägigen Organisationen und übernimmt deren Verpflichtungen. Bei der weltweiten Erhebung über den CO2-Ausstoss, dem Carbon Disclosure Project, steht Swiss Re sogar mit an der Spitze. Allerdings werden dabei haupt-sächlich die CO2-Auswirkungen des Betriebs, nicht aber diejenigen der Anlagepolitik erfasst.</p>

<p>Bei Finanzdienstleistern wie Swiss Re sind es jedoch vor allem die Investitionsentscheide, welche zeigen, ob Nachhaltigkeit ein Geschäftsmodell oder nur ein Schlagwort ist. Wenn das als nachhaltig ausgewiesene Portfolio nur etwa 0,3% der gesamten Investitionen ausmacht und seit 2008 um fast 40% gesunken ist, besteht Erklärungsbedarf.</p>

<p>Zudem müssten, gerade bei einer Versicherung, der die Klimarisiken bewusst sind, die Investitionskri-terien auch Vorgaben zur CO2-Reduktion enthalten. ACTARES verlangt von Swiss Re eine Planung, wie das Anlageportefeuille nach und nach dekarbonisiert werden soll.</p>

<p>Die im jüngsten Aktionärsbrief angekündete Absicht, das überschüssige Kapital in Geschäftssparten zu investieren, welche kurzfristig hohe Renditen versprechen, verträgt sich schlecht mit den langfristigen Nachhaltigkeitszielen de Swiss Re. Zudem soll Swiss Re darüber berichten, wie das von ihr un-terzeichnete &#8220;UNEP Statement of Commitment by Financial Institutions on Sustainable Development&#8221; in der Anlagepolitik umgesetzt wird.</p>

<p>Klar ungenügend, aber korrigierbar, ist der geringe Frauenanteil auf der höchsten Führungsebene. Bei der anstehenden Neuwahl in den Verwaltungsrat wird diese Chance verpasst. ACTARES verlangt keine Quoten, aber eine aktive Suche nach fähigen Frauen. Stattdessen wird mit C. Robert Henrikson ein typischer und einflussreicher Vertreter der US-Finanzindustrie vorgeschlagen. Gibt es bei Swiss Re einen Plan, der den Frauen in absehbarer Zeit auch in den Führungspositionen ihren Platz einräumt?</p>
]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Media releases, Swiss Re, Ecology / Climate, Gender equality,]]></dc:subject>
      <dc:date>2012-04-12T09:34:46+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Morgenröte bezüglich Klimastrategie bei Zurich Financial Services]]></title>
      <link>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/rise-of-a-climate-strategy-at-zurich-financial-services</link>
      <guid>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/rise-of-a-climate-strategy-at-zurich-financial-services#When:08:24:42Z</guid>
      <description><![CDATA[ACTARES, Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften, fordert von Zurich Financial Services schon seit mehreren Jahren eine aktivere Rolle in der Klimapolitik. Im Januar gab Zurich auf Anfrage bekannt, dass eine neue Strategie in Ausarbeitung sei, die ab dem 2. Quartal 2012 umgesetzt werde. ACTARES verlangt an der Generalversammung vom 29. März 2012, dass die Verantwortung dafür personell in Verwaltungsrat und Geschäftsleitung verankert wird.<p>An den Generalversammlungen der Zurich der vergangenen Jahre biss ACTARES mit dem Thema Klima jeweils auf Granit. Verwaltungsratspräsident wie auch Aktionariat reagierten sehr abweisend. Offensichtlich hat sich aber hinter den Kulissen einiges getan. Vielleicht auch wegen der Vorstösse von ACTARES.</p>

<p>An einem Gespräch mit Zurich FS im Januar 2012 erfuhr ACTARES, dass im Herbst 2011 eine neue Klimastrategie formuliert wurde, dass im Moment Aktionspläne ausgearbeitet würden und dass die Umsetzung im 2. Quartal 2012 beginne. ACTARES ist erleichtert, dass Zurich FS endlich die Initiative ergreift und wird die Umsetzung aufmerksam verfolgen.</p>

<p>Es gibt im Vergleich zur Konkurrenz einiges nachzuholen. Zum Beispiel die Beantwortung der Fragen des Carbon Disclosure Project CDP – der weltweiten Umfrage zum CO2-Ausstoss grosser Unternehmen – so zu verbessern, dass diese Antworten nicht mehr geheim bleiben müssen. ACTARES hofft sehr, dass dies schon 2012 gelingt.</p>

<p>Auch in internationalen und nationalen Projekten und Initiativen ist Zurich FS im Vergleich wenig engagiert. Zum Beispiel eine Verpflichtung zu den UN-Principles for Responsible Investment UNPRI oder ein Beitritt zur Schweizer Climate Group wären sicher nützlich.</p>

<p>Primär ist jedoch ein Engagement bei den eigenen Immobilien und Investitionen gefragt. Versicherung müssen grosse Beträge investieren. Wenn die Investitionsvorgaben auch Klimakriterien enthalten, dann hat dies positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Klimas, was im ureigensten Interesse einer Versicherung liegt. Bei den Schweizer Immobilien der Zurich sind schon interessante Projekte vorhanden oder sogar realisiert. Die Investitionen hingegen müssen zuerst analysiert und mittelfristig dekarbonisiert werden.</p>

<p>Sehr wichtig für die Strategie sind klare Etappen und klare, messbare Ziele. Für die Investorinnen und Investoren ist eine ausführliche und nachvollziehbare Berichterstattung zwingend nötig und die Verantwortung für das Ganze muss auf höchster Ebene bei einer konkreten Person liegen. Sehr nützlich wären auch Anreize im Vergütungssystem, die die Erfolge bei dieser Strategie belohnen.</p>
]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Media releases, Zurich Financial Services, Ecology / Climate,]]></dc:subject>
      <dc:date>2012-03-28T08:24:42+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[ACTARES begrüsst die gute Berichterstattung von Roche und kritisiert exzessive Vergütungen]]></title>
      <link>http://www.actares.ch/de/index.php/news/article/roche-improves-reporting-but-fails-at-top-remunerations</link>
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      <description><![CDATA[ACTARES nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass Roche seine Berichterstattung verbessert hat und deswegen sowohl im Dow-Jones-Nachhaltigkeitsindex, wie auch bei den Öbu-Unternehmen den Spitzenplatz einnimmt. Die inhaltliche Umsetzung und Validierung wird ACTARES genau verfolgen, zum Beispiel bei der heiklen Auslagerung von klinischen Studien. Weiterhin unannehmbar sind die massiv zu hohen Vergütungen.<p>An der Roche-Generalversammlung vom 6. März 2012 wird ACTARES die gute Nachhaltigkeits-Berichterstattung von Roche lobend erwähnen. Der Dow-Jones-Nachhaltigkeitsindex ernannte Roche zum Supersector Leader als weltweit nachhaltigstes Unternehmen der Gesundheitsbranche; und von der ÖbU konnte Roche für seinen Nachhaltigkeitsbericht den ersten Preis in der Kategorie der Grossunternehmen entgegennehmen.</p>

<p>In der Phase der inhaltlichen Umsetzung und Validierung wird es darauf ankommen, dass grösster Wert darauf gelegt wird, dass weltweit, auch unter schwierigen Bedingungen, die selben Standards verlässlich eingehalten werden. Ein Beispiel dafür sind die vermehrt an Clinical Research Organizations, CRO ausgelagerten klinischen Studien. Besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern ist die Einhaltung höchster Standards zum Schutz der Patientinnen und Patienten nicht immer garantiert.</p>

<p>Roche antwortete bisher nicht auf die Frage nach dem Ausmass der Auslagerungen, bestätigte aber, dass weltweit die gleichen Standards angewendet würden. Wie dies durchgesetzt und kontrolliert wird ist jedoch nicht klar.</p>

<p>ACTARES verlangt deshalb, dass Roche direkte Verantwortung auch für ausgelagerte Studien übernimmt und nachvollziehbar berichtet, wie die Einhaltung höchster Standards gewährleistet wird.</p>

<p>Weiterhin völlig inakzeptabel sind die Vergütungen, die an der Unternehmensspitze jedes normale Mass weit übersteigen. Zudem erhält der Präsident eine vom Jahreserfolg abhängige Cash-Vergütung, was nicht den Regeln einer guten Corporate Governance entspricht.</p>
]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Media releases, Roche, Corporate Governance, Human rights / Working conditions, Salaries,]]></dc:subject>
      <dc:date>2012-03-05T07:38:43+00:00</dc:date>
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