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Auch Aktionärinnen und Aktionären tragen Verantwortung: Ja zur Konzern-Initiative

Actares unterstützt zusammen mit über 120 Organisationen die Konzernverantwortungsinitiative. Diese Initiative will nichts weiter, als jene Konzerne in die Verantwortung zu nehmen, die Menschenrechte und Umweltstandards ignorieren. Damit schützt die Initiative Unternehmen, die sich vorbildlich verhalten. Seit 20 Jahren setzt sich Actares für eine verantwortungsbewusste Wirtschaft ein.

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Credit Suisse: Klimaziele lassen Ambitionen vermissen

Actares erwartet von Credit Suisse ambitioniertere und konkretere Schritte, die aufzeigen, dass sie die Klimakrise ernst nimmt. Dafür fordert Actares einen konkreten Zeitplan, bis wann welche Massnahmen vorgesehen sind, um einerseits bis spätestens im Jahr 2050 1.5°C-kompatibel zu sein, andererseits die Veröffentlichung der quantitativen TCFD-Berichterstattung (Task Force on Climate-related Financial Disclosures) voranzutreiben. Unerlässlich ist, dass die Gruppe transparent kommuniziert, welche Forderungen sie in ihren Dialogen mit Unternehmen im Rahmen der Klimarisikostrategie stellt.

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UBS: Krise als Chance für weitere Anstrengungen in Klima- und Umweltpolitik wahrnehmen

Actares – Aktionariat für nachhaltiges Wirtschaften – ortet bei UBS weiterhin grosses Verbesserungspotential bezüglich Vereinbarkeit all ihrer Finanzierungsströme mit den Vorgaben des Pariser Abkommens. Gerade in der aktuellen Situation mit Covid-19 zeigt sich, dass Massnahmen öffentlich anerkannt werden, die vor einigen Monaten noch als nicht umsetzbar gegolten hätten. Actares fordert gemeinsam mit der britischen NGO ShareAction, dass auch in der Klima- und Umweltpolitik der Banken und insbesondere von UBS in neuen Dimensionen gedacht wird.

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Palmöl: Nestlé muss sich stärker für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf den Plantagen engagieren

Actares – AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften – freut sich über die Bestrebungen von Nestlé in Bezug auf die Menschenrechte und vor allem im Bereich Umwelt. Zu begrüssen sind Nestlés Einsatz im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie entlang der gesamten Produktionskette, die finanzielle Unterstützung sowie die Zusammenarbeit mit dem IKRK. Allerdings muss der Konzern sein Engagement für faire Arbeitsbedingungen auf den Palmölplantagen verstärken, insbesondere hinsichtlich Kinderarbeit.

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Zurich: Stark in der Zielsetzung, verbesserungs­würdig in der Umsetzung

Actares, AktionärInnen für eine Wirtschaft mit Verantwortung, anerkennt die zahlreichen im Jahr 2019 publizierten Massnahmen und Initiativen von Zurich im Zusammenhang mit ihrer Klima- und Umweltpolitik. Gleichzeitig fordert Actares eine starke Verbesserung bei der konkreten Umsetzung. Auch erwartet die Organisation eine Verankerung dieser Massnahmen und Initiativen in der Geschäfts- und Vergütungspolitik.

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Klimarisiken, Vergütungspolitik und Chancengleichheit: Actares sieht bei Roche Handlungsbedarf

Actares, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, sieht bei Roche in drei Bereichen Handlungsbedarf: Weil das Unternehmen auf die Mitwirkung am Carbon Disclosure Project CDP verzichtet, ist eine objektive Beurteilung seiner Klimapolitik nicht möglich, die Vergütungen von Verwaltungsratspräsident und CEO sind übertrieben hoch und im Verwaltungsrat sind noch nicht beide Geschlechter angemessen vertreten.

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Gentherapie für Babys: Actares verurteilt die Lotterie von Novartis

Mit teuren Zukäufen statt eigener Forschung fährt Novartis eine riskante Strategie, mit Folgen für die Preisentwicklung und den Zugang zu Medikamenten. Die fragwürdige Verlosung von monatlich 100 Zolgensma-Behandlungen für todkranke Babys zeigt, dass die exzessiven Preise für zelltherapeutische Behandlungen bei der Zulassung offenbar an Grenzen stossen. Aktuell könnte Novartis ausserdem unter Druck geraten durch Lieferengpässe aufgrund der Coronavirus-Epidemie. Zu all diesen Punkten wird Actares an der Generalversammlung vom 28. Februar 2020 Erklärungen verlangen.

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