Konzernverantwortungsinitiative

Was will die Konzern­verantwortungs­initiative?

Schweizer Konzerne sollen internationale Standards zu Menschenrechten und Umweltschutz überall respektieren, in der Schweiz und im Ausland. Deshalb verlangt die Konzern­verantwortungs­initiative von den Konzernen eine Sorgfaltsprüfung der gesamten Geschäftstätigkeit in Bezug auf mögliche Verletzung von Menschenrechten und Schädigung der Umwelt.

Die Initiative macht Konzerne vor Schweizer Gerichten haftbar, wenn es zu Menschenrechtsverletzungen oder Umweltschädigungen kommt, die durch eine Sorgfaltsprüfung hätten verhindert werden können.

Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) sind von diesen Bestimmungen ausgenommen, ausser sie sind in einem Hochrisikosektor tätig.

Die Konzernverantwortungsinitiative wird getragen von über 130 Organisationen. Actares ist eine davon.

 

Actares als Aktionärs­organisation unterstützt die Initiative

Die Menschenrechte und der Schutz unserer Lebensgrundlagen sind nicht verhandelbar, weder in der Schweiz noch im Ausland. Die Mitglieder von Actares wollen keine Gewinne machen, indem sie anderen Schaden zufügen.

Unternehmen, die den weltweiten Konsens bezüglich Menschenrechten und Umweltschutz missachten, müssen früher oder später dafür zahlen - sie werden verklagt, gebüsst oder noch strenger reguliert als es jetzt die Konzernverantwortungsinitiative fordert. Mit anderen Worten: Verantwortungslose Unternehmen sind ein Risiko für Anlegerinnen und Anleger. Dieses Risiko betrifft letztendlich uns alle: Denn über unsere Pensionskassenvermögen sind wir alle in die wichtigsten Schweizer Konzerne investiert.