Dossier: ABB

Stopp für Parteispenden von Firmen

Die Unterstützung von Parteien durch die 20 grössten Unternehmen der Schweizer Börse hat in den letzten drei Jahren nur leicht abgenommen. Dies zeigt die kürzliche Neuauflage einer Umfrage, die ACTARES bereits Ende 2007 durchführte. ACTARES fordert eine vollständige Offenlegung politischer Aktivitäten von Unternehmen und ein Ende von Zahlungen an politische Parteien. … »

Abstimmungen über Vergütungen

Sechs der zwanzig grössten an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen haben konsultativ über ihre Vergütungspolitik abstimmen lassen. Der Widerstand der Aktionärinnen und Aktionäre gegen die hohen Vergütungen war moderat, aber unübersehbar. Novartis lehnte eine Abstimmung ab. … »

ACTARES empört über exzessive Vergütungen bei ABB

ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, lehnt den Vergütungsbericht ab, der am 5. Mai 2009 an der Generalversammlung von ABB zur Abstimmung vorgelegt wird. Seit 2006 haben sich die Vergütungen für das bestbezahlte Mitglied der Konzernleitung verdreifacht. Dabei sind die 13 Millionen Franken, die der Geschäftsleiter Joseph Hogan bei seinem Amtsantritt erhalten hat, nicht berücksichtigt. Weder die Umsatz- noch die Gewinnentwicklung, geschweige denn der Aktienkurs können diese Zahlungen rechtfertigen. ACTARES befürchtet, dass ABB die Lektion aus dem Skandal um die «goldenen Fallschirme» für die ehemaligen Konzernleiter Percy Barnevik und Göran Lindahl nicht gelernt hat. ABB fällt offensichtlich in die Gewohnheiten der Vergangenheit zurück, die den Ruf des Unternehmens arg geschädigt haben. … »