Archiv: 04/2009

ACTARES kritisiert das Vergütungssystem von Credit Suisse

Die andauernden Diskussionen um die hohen Entschädigungen veranlassten Credit Suisse, die Aktionärinnen und Aktionäre an der Generalversammlung 2009 über den Vergütungsbericht 2008 konsultativ abstimmen zu lassen. ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, begrüsst diesen Schritt in Richtung Aktionärsdemokra-tie. Solange die Beschlüsse der Generalversammlung nicht bindend sind, wird es sich aber um ein scheindemokratisches Verfahren handeln. … »

ACTARES nimmt Spionagetätigkeit von Nestlé ins Visier

ACTARES, Aktionärinnen und Aktionäre für nachhaltiges Wirtschaften, will sich an der Generalversammlung 2009 von Nestlé vergewissern, ob der Nahrungsmittelkonzern die Lehren aus der Spionageaffäre um Attac gezogen hat. Dabei waren Mitglieder dieser Organisation bespitzelt worden. Für die Geschädigten in der Schweiz dürften sich die persönlichen Konsequenzen in Grenzen halten. Ganz anders sieht es jedoch in Ländern aus, in denen die Menschenrechte einen schweren Stand haben. ACTARES begrüsst ferner die Konsultativabstimmung über die Vergütungen für das Management, weist aber den Bericht an die Aktionärinnen und Aktionäre zurück. … »

ACTARES ruft Syngenta zur Kohärenz auf

ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, verlangt von Syngenta Rechenschaft über die Umsetzung der Grundsätze, die im Verhaltenskodex des Unternehmens festgeschrieben sind. Laut einer von Syngenta in Auftrag gegebenen Untersuchung werden beim Einsatz von Herbiziden auf der Basis von Paraquat die Sicherheitsvorkehrungen nach wie vor sträflich vernachlässigt. Die Folge davon sind Vergiftungen, die häufig tödlich verlaufen. Ein zunehmend dringliches Problem ist auch die Verdrängung von Nahrungsmittelkulturen durch die Produktion von Agrotreibstoffen. … »

ACTARES fordert eine ethische UBS

Nach Auffassung von ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, kann sich die UBS ihre Zukunftschancen nur durch ein ethisches Umdenken sichern. Weder das Aktionariat noch die Schweizer Steuerzahlerinnen und -zahler, die für die Rettung des Unternehmens grosse Opfer gebracht haben, können dulden, dass die Bank ihr Überleben durch institutionalisierte illegale Praktiken aufs Spiel setzt. Die durch Kaspar Villiger und Oswald Grübel personifizierte Rückbesinnung auf traditionelle Werte reicht nicht aus. ACTARES verlangt ein Ethik-Controlling innerhalb der UBS und hält an ihrer Forderung fest, die Bank müsse ihre ehemaligen Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. … »