Gründung und Meilensteine

2000
Gründung von ACTARES am 15. März 2000 in Freiburg als Nachfolgeorganisation von Canes (Aktionärsvereinigung von Nestlé) und dem VkA (Verein kritischer AktionärInnen der Bankgesellschaft, heute UBS). ACTARES prägt die Idee des indirekten Aktionariats – über Pensionkassen und andere Beteiligungen – massgeblich mit.

2001
Die regelmässige Aufforderung von ACTARES an die Unternehmen, Umwelt-, Sozial- und Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen, trägt zu deren schneller Verbreitung bei.

2002
Umfassende Befragung der wichtigsten börsenkotierten Unternehmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern.

2003
ACTARES analysiert und vergleicht die ersten sechs Nachhaltigkeitsberichte von Schweizer Konzernen.

2005
ACTARES erarbeitet eigene Abstimmungsrichtlinien für die Generalversammlungen von börsenkotierten Unternehmen. Damit gibt ACTARES unabhängige Abstimmungs­empfehlungen, während früher die Empfehlungen von Ethos übernommen wurden.

2006
ACTARES beteiligt sich an den Vernehmlassungen zur Swisscom und zum Aktienrecht.

2007
ACTARES gibt erstmals Abstimmungs­empfehlungen zu sämtlichen SMI-Unternehmen.

2008
ACTARES befasst sich intensiv mit den Turbulenzen rund um die Grossbank UBS. Insgesamt finden vier UBS-Generalversammlungen statt. Die Zahl der an ACTARES übertragenen Stimmrechte erreicht Rekordhöhe. Je eine Umfrage zur Parteienfinanzierung und zur Frauenförderung wurde durchgeführt.

2009
ACTARES und die Westschweizer Vereinigung der Personalvertreterinnen und -vertreter in den Vorsorgeeinrichtungen ARPIP starteten ein gemeinsames Pilotprojekt, welches den Arbeitnehmenden in der Schweiz konkrete Interventionsmöglichkeiten zur Wahrnehmung der Aktionärsrechte der Pensionskassen aufzeigen soll.

2010
ACTARES zählt gut 1100 Mitglieder und feiert das 10-Jahr-Jubiläum mit zwei öffentlichen Veranstaltungen, in Zusammenarbeit mit L’Hebdo und der Universität Lausanne sowie dem Tages-Anzeiger und der Zürcher Hochschule Winterthur ZHAW. Die Verwaltungsratspräsidenten von Nestlé, Peter Brabeck, und von Credit Suisse, Hans-Ulrich Doerig, stellten sich den Fragen eines interessierten Publikums.