Erfolge

2020

  • Actares darf im 2020 sein 20-jähriges Bestehen feiern. 20 Jahre für nachhaltiges Wirtschaften mit über 1000 Mitgliedern, Gönnern und weiteren interessierten Kreisen, können aufgrund der COVID-19-Pandemie leider nicht im grösseren Rahmen inklusive spannender Diskussionsrunde durchgeführt werden.

  • Trotz der schwierigen Situation 2020, aufgrund der Pandemie ist es nicht möglich, an den Generalversammlungen der Konzerne physisch teilzunehmen, vertritt Actares die Stimmen unserer Mitglieder auf schriftlichem Weg und macht mittels Öffentlichkeitsarbeit auf Verfehlungen oder ungenügende Engagements der Unternehmen aufmerksam. Dies schlägt sich in Medienberichten von SRF, Le Temps, Tribune de Genève nieder.

  • Homeoffice ist im 2020 auch für die Spitzen der Konzerne zum Standard geworden. Persönliche Gespräche sind dieses Jahr seltener. Dennoch treffen sich Arbeitsgruppen- und Vorstandsmitglieder mit Vertreterinnen und Vertretern von Konzernen wie UBS und LafargeHolcim, um auf den Verbesserungsbedarf im Bereich der ESG-Ziele hinzuweisen. Actares findet stets Gehör.

  • Auch für die Konzernverantwortungsinitiative ist Actares aktiv unterwegs. Mit Testimonials von Mitgliedern, Arbeitsgruppen und Vorstand sowie einer breiten Flyer-Aktion tritt die Organisation engagiert in Erscheinung. Neben Actares setzen sich rund 130 weitere NGOs, Kirchenorganisationen und Unternehmen für mehr Verantwortung der global tätigen Schweizer Wirtschaft ein.

2019

  • An drei Podiumsveranstaltungen in Basel, Bern und Zürich erhielt eine Delegation der Zivilgesellschaft von Mosambik Gelegenheit, die dramatischen Folgen des betrügerischen Kredits von Credit Suisse an ihr Land zu schildern. Realisiert wurden die Podium von verschiedenen Organisationen, darunter Actares. Zusätzlich vermittelte Actares ein persönliches Gespräch zwischen der Bank und der Delegation aus Mosambik.

  • Eine Analyse der Verwaltungsräte der SMI-Unternehmen zeigt: Der Frauenanteil in den Verwaltungsräten von SMI-Unternehmen steigt und steigt – aber es geht im Schneckentempo voran.

  • Actares war Teil des Trägerschaftskomitees für die nationale Klima-Demo im September 2019. Organisiert wurde die Klima-Demo von der Klima-Allianz Schweiz, deren Mitglied Actares ist.

  • Auf Einladung der Kommission für Rechtsfragen des Ständerats äusserte sich Actares zum Entwurf 1 der Aktienrechtsrevision.

2018

  • Actares hat die 100 grössten Schweizer Unternehmen befragt zu den Grundanliegen der eidgenössischen Volksinitiative “Für verantwortungsvolle Unternehmen - zum Schutz von Mensch und Umwelt” (Konzernverantwortungsinitiative). Ergebnis: Die Unternehmen bekennen sich alle zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt, aber scheuen sie sich vor verbindlichen Regeln.

  • Um das 1.5-Grad-Ziel der Pariser Klimakonferenz zu erreichen, müssen wir unsere Abhängigkeit von fossilen Energien drastisch reduzieren. Aber wie? Dieser Frage widmete sich das vierte Actares Forum in Genf.

2017

  • Eine Umfrage zu den politischen Spenden von SMI-Unternehmen in den Jahren 2015 und 2016 zeigt: Die Finanzbranche ist am aktivsten in der direkten Unterstützung von Parteien und Kampagnen. Indirekt, über ihre Beiträge an Verbände, nehmen aber fast alle Unternehmen politisch Einfluss.

  • Mehr Boni für die Erfüllung von Nachhaltigkeitszielen? Die Umfrage von Actares fällt ernüchternd aus: Bei nur sieben SMI-Unternehmen wirkt sich nachhaltiges Geschäften auf die Höhe der Boni aus und nur in geringem Masse.

  • Eine Analyse der Verwaltungsräte der SMI-Unternehmen zeigt, dass nur fünf einen Frauenanteil von mindestens 30% und eine Anzahl von drei oder mehr Frauen aufweisen.

  • Zwei Drittel der SMI-Unternehmen veröffentlichen ausführliche Protokolle ihrer Generalversammlungen, darunter ABB, Roche und Swisscom. Das übrige Drittel pflegt noch nicht die volle Transparenz, darunter Nestlé, Swatch Group und UBS. Dies ergab eine Untersuchung von Actares.

  • Im Dialog von Actares mit Unternehmen war der Klimaschutz ein Schwerpunkt: Bei der Finanzbranche ging es um Kredite für klimaschädliche Projekte; bei Nestlé um Sojaprodukte in der Lieferkette, die zur Entwaldung beitragen; und bei Syngenta ums Bienensterben und die Verunreinigung des Wassers durch Pestizide.

2016

  • Zum dritten Actares Forum kommen fast hundert Besucherinnen und Besucher. Im Palais de l’Athénée in Genf diskutieren Vertreter von Syngenta, der Wissenschaft und der Behörden über die Auswirkungen von Pestiziden auf die Gesundheit der Bienen.

  • Eine Umfrage von Actares bringt zu Tage, dass kein Unternehmen im Swiss Market Index eine wirksame [Nachhaltigkeitskomponente] für die Vergütung der Geschäftsleitung vorsieht.

  • Die Actares-Kampagne PensionFairVote aus dem Jahr 2015 dient als Inspiration für die Kampagne “Renten ohne Risiko” der Klima-Allianz Schweiz, bei der auch Actares Mitglied ist. Mit den Stimmen der Versicherten fordert die Kampagne die Pensionskassen auf, aus fossilen Energien zu desinvestieren.

  • Die verstärkte Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Organisationen resultiert unter anderem in einem Beitrag zur WWF-Studie “Schweizer Pensionskassen und verantwortungsvolles Investieren” und einer Tagung mit der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Zürich zu “Fairness in der Arbeitswelt”.

2015

2014

2013

  • Die Volksintiative „gegen die Abzockerei“ wird mit einer Zweidrittelsmehrheit angenommen. Sie fordert unter anderem die direkte Wahl des Präsidiums des Verwaltungsrates durch die Generalversammlung; die zwingende jährliche Wahl des Verwaltungsrates; ein strenges Verbot von Antrittsprämien, Abgangsentschädigungen, und Fusionsboni; und verlangt von Pensionskassen, ihr Stimmrecht zu nutzen. Actares hat die Initiative von der Unterschriftensammlung bis zum Abstimmungskampf unterstützt.
  • Actares veröffentlicht die dritte Ausgabe der Studie zum Thema politische Spenden durch Unternehmen.
  • Fast 100 Personen nahmen am ersten Actares Forum im Zürcher Theather Stadelhofen teil. Fern von fruchtloser Polemik wurde sachlich über das Thema “Managerlöhne zwischen Markt und Moral” debattiert.

2012

  • Actares macht problematische Aktivitäten von Unternehmen in Produktions- und Absatzländern des Südens zum Thema; es geht um klinische Studien an Menschen, arbeitsrechtliche Konflikte, die Gefährdung der Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung und um Pestizide, deren Giftigkeit auch die Bäuerinnen und Bauern gefährdet. Im Fokus steht mit Holcim, Nestlé, Novartis, Roche und Syngenta ein Viertel aller SMI-Firmen.

2011

2010

  • Actares zählt gut 1100 Mitglieder und feiert das 10-Jahr-Jubiläum mit zwei öffentlichen Veranstaltungen, in Zusammenarbeit mit L’Hebdo und der Universität Lausanne sowie dem Tages-Anzeiger und der Zürcher Hochschule Winterthur ZHAW. Die Verwaltungsratspräsidenten von Nestlé, Peter Brabeck, und von Credit Suisse, Hans-Ulrich Doerig, stellten sich den Fragen eines interessierten Publikums.

2009

  • Actares und die Westschweizer Vereinigung der Personalvertreterinnen und -vertreter in den Vorsorgeeinrichtungen ARPIP starteten ein gemeinsames Pilotprojekt, welches den Arbeitnehmenden in der Schweiz konkrete Interventionsmöglichkeiten zur Wahrnehmung der Aktionärsrechte der Pensionskassen aufzeigen soll.

2008

2007

2006

2005

  • Actares erarbeitet eigene Abstimmungsrichtlinien für die Generalversammlungen von börsenkotierten Unternehmen. Damit gibt Actares unabhängige Abstimmungsempfehlungen, während früher die Empfehlungen von Ethos übernommen wurden.

2003

2002

2001

  • Die regelmässige Aufforderung von Actares an die Unternehmen, Umwelt-, Sozial- und Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen, trägt zu deren schneller Verbreitung bei.

2000

  • Gründung von Actares am 15. März 2000 in Freiburg als Nachfolgeorganisation von Canes (Aktionärsvereinigung von Nestlé) und dem VkA (Verein kritischer AktionärInnen der Bankgesellschaft, heute UBS). Actares prägt die Idee des indirekten Aktionariats – über Pensionkassen und andere Beteiligungen – massgeblich mit.