| Medienmitteilung, Bern, 28. April 2004 _________________________________________________________ AktionärInnen fordern Valora auf, dem Kioskpersonal faire Löhne zu bezahlenVertreterInnen der AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften (ACTARES) weisen darauf hin, dass nicht das Kioskpersonal schuld ist am ersten Konzernverlust in der fast hundertjährigen Unternehmensgeschichte. Sie verlangen an der Generalversammlung, dass anständige Löhne bezahlt und in der Verteilzentrale der Kiosk AG in Muttenz BL geregelte Arbeitszeiten eingehalten werden. An der Generalversammlung der Valora in Bern verleihen Aktionärinnen und Aktionäre ihrer Empörung Ausdruck, dass die Löhne von Kioskfrauen selbst bei langjähriger Betriebszugehörigkeit weiterhin unter 3000 Franken liegen. Nicht tolerieren wollen sie ausserdem, dass in der Verteilzentrale der zum Konzern gehörenden Kiosk AG die Mitarbeitenden Arbeit auf Abruf leisten müssen, und ein schlechtes Betriebsklima herrscht. Nicht mangelndes Engagement des Kioskpersonals ist schuld am ersten Konzernverlust in der fast hundertjährigen Unternehmensgeschichte, sondern die gescheiterte Expansionsstrategie in Deutschland, den USA und der Schweiz. Sie zwang Valora, Millionenabschreibungen zu verbuchen. Die Aktionärinnen und Aktionäre fordern Verwaltungsratspräsident Peter Küpfer deshalb auf, die Valora in eine faire Arbeitgeberin zu verwandeln d.h. insbesondere in Muttenz für klare Arbeitszeiten zu sorgen und den Kioskangestellten in der ganzen Schweiz endlich die Löhne zu bezahlen, die sie verdienen. Sie fragen ausserdem, ob es nicht Zeit wäre, wie andere Unternehmen auch, Löhne und Arbeitszeiten im Rahmen eines Gesamtarbeitsvertrages zu regeln. Die AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften wollen über die Fortschritte in der Personalpolitik regelmässig orientiert zu werden. Sie verlangen deshalb, dass künftig im Geschäftsbericht detailliert über die Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei die Valora berichtet wird |
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